Impuls der Woche aus dem ebz

Einleitung

In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen sind besonders unsere Beziehungen und Familien auf dem Prüfstand. Das Zusammenleben mit eingeschränkten Ablenkungen, Hobbies, Arbeitsmöglichkeiten und oft auch finanziellen Einbußen oder gar existentiellen Sorgen fordert uns alle heraus.

Diese Einschränkungen müssen wir gerade in Kauf nehmen, um Ansteckungen zu vermindern und damit das Gesundheitswesen zu entlasten, damit alle die, die medizinische Versorgung brauchen, sie auch bekommen können.

Es ist normal und verständlich in diesen unsicheren Zeiten angespannter, dünnhäutiger, ängstlicher, gereizter und besonders anfällig für unangenehme Gefühle und Verhaltensweisen zu sein. Deshalb sind wir aufgefordert, besonders achtsam und geduldig mit uns selbst und unseren Mitmenschen zu sein.

Wir möchten Ihnen in den nächsten Wochen Tipps  und Impulse zur Gestaltung Ihres Zusammenlebens geben, die Sie in der Bewältigung der Krise unterstützen können.

Die aktuelle Situation bedeutet für viele Menschen einen kleinen oder großen Verlust. Es ist zudem schwer, die Ungewissheit auszuhalten, nicht zu wissen, wie es weitergeht und wann wieder Pläne möglich sein werden. Viele von uns schlagen sich mit Angst, Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit herum.

Das ist ihre ganz adäquate Reaktion auf das, was in der Welt passiert.

Unsere Tipps:

  1. Erkennen Sie ihr Gefühl als der Situation entsprechend an. Vielleicht gibt es auch ein anderes Gefühl, eine kleine Freude oder ein kleines Glücksgefühl, dass sie der Hoffnungslosigkeit, Trauer oder Wut an die Seite stellen können.

  2. Fragen Sie sich, wie Sie es schaffen können, sich abzulenken, um aus dem Gedankenkarussell herauszukommen.

  3. Tun Sie etwas, wozu Sie eigentlich gerade keine Energie oder keine Lust haben. Manchmal hilft es, etwas zu tun, um sich wirksam zu erfahren.

Impulsfragen als Anregung für Sie:

  • Stellen Sie sich doch einmal vor: wie werden Sie in ein oder zwei Jahren auf die Situation zurückblicken? Was wird dann noch wichtig sein und was nicht?

  • Erinnern Sie sich an das, was Ihnen in einer früheren Krisensituation schon einmal geholfen hat. Gibt es eine ähnliche Tätigkeit oder einen ähnlichen Gedanken, der Ihnen auch in der aktuellen Situation guttun würde?

Wir wünschen Ihnen alles Gute für diese ungewöhnliche Zeit!

Falls Sie in diesen ungewöhnlichen Zeiten Gesprächsbedarf haben, sind wir im ebz für Sie da.  Die telefonischen Sprechzeiten entnehmen Sie bitte unseren Kontaktseiten:

oder den jeweiligen Ansagen auf den Anrufbeantwortern.