„Verstanden zu werden ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen“

Gisela Appelt, Clara Geisler und Christine le Coutre, Mitarbeiterinnen der EFL erklären, wie die Lebensberatung arbeitet.

Mit welchen Sorgen ist man bei der Lebensberatung des ebz richtig aufgehoben?

Mit allen Sorgen, die so belastend sind, dass Menschen allein nicht mehr weiter wissen. Das können Themen von der Wiege bis zur Bahre sein. Damit meinen wir Einsamkeit, psychische Probleme, Paar- und Familienkonflikte, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder auch sonstigen Stress. Gemeinsam mit unseren Klient*innen schauen wir, was im gegenwärtigen Moment wirklich notwendig und hilfreich ist. Wir begleiten in schwierigen Zeiten oder verweisen gegebenenfalls auf andere Stellen oder Therapiemöglichkeiten.

Wenn eine tiefer greifende Therapie nötig sein sollte, bieten Sie diese im ebz an?

Wir bieten selbst keine Psychoherapie an. Wir klären darüber auf, wer therapeutische Hilfe anbietet.

Wie helfen Sie den Hilfesuchenden konkret?

Wir sind ein multidisziplinäres Team mit unterschiedlichen pychotherapeutischen Weiterbildungen und Erfahrungen. Gemeinsam ist uns folgendes: Wir versuchen zusammen mit der Klient*in zu verstehen, um was es eigentlich geht. Verstanden zu werden ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen, vor allem dann, wenn er in einer Krise steckt und sich mit dem Problem allein gelassen und überfordert fühlt. Wenn sich ein Mensch verstanden fühlt, kommt er wieder in Kontakt mit sich selbt und seinen Fähigkeiten. Dadurch tun sich weitere Schritte auf.

Kurz gesagt: Wir helfen, das Chaos im Kopf zu ordnen.