Häufig gestellte Fragen

Unter welchen Voraussetzungen kann ich mich an die Ehe-, Familien- und Lebensberatung wenden?
Wir beraten Sie unabhängig von Ihrer Nationalität, Religion oder Lebensweise. Sie können alleine, mit Partnerin oder Partner oder als Familie zu uns kommen. Wenn wir für Ihre speziellen Bedürfnisse keine geeigneten Ansprechpartner*in haben, stellen wir den Kontakt zu anderen Abteilungen des Evangelischen Beratungszentrums München (ebz) her oder nennen Ihnen geeignete Fachleute oder Institutionen. Sollte bei Ihnen ein Suchtproblem im Vordergrund stehen, empfehlen wir speziell darauf eingestellte Beratungsstellen.

Wie vereinbare ich ein Beratungsgespräch?
Rufen Sie bei einer unserer Beratungsstellen in München Zentrum, Neuperlach oder Pasing-Obermenzing an. Die Sprechzeiten und Telefonnummern finden Sie auf unserer Kontaktseite. Nach der telefonischen Anmeldung bieten wir Ihnen einen Termin an. Bei diesem ersten Gespräch überlegen wir dann gemeinsam, welche Hilfe für Sie in Frage kommt. Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Wie schnell bekomme ich einen Beratungstermin?
Leider müssen Sie hier mit einer Wartezeit rechnen. Unter Umständen kann es einige Wochen dauern, bis wir Ihnen einen ersten Termin anbieten können. In dringenden Fällen suchen wir für Sie nach einer Lösung, die Ihnen unmittelbar weiterhilft.

Kann ich aussuchen, mit welchem Berater ich spreche?
Je nachdem, welche Hilfe Sie brauchen, schlagen wir Ihnen Berater*innen vor, die neben ihrer therapeutischen Ausbildung spezielle Fachkompetenzen haben. Wir versuchen auch individuelle Wünsche zu berücksichtigen, zum Beispiel, wenn Sie auf Empfehlung mit jemandem sprechen möchten.

Wie lange dauert eine Beratung?
Die meisten Beratungsgespräche dauern 50 Minuten. Paarberatungen können nach Absprache auch länger dauern. Über welchen Zeitraum sich eine Beratung hinzieht, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Die Länge und Frequenz der Beratungsgespräche passen wir Ihren individuellen Anliegen an. Im Durchschnitt kommen Klienten etwa acht Mal zu uns.

Muss ich für die Beratung etwas bezahlen?
Für die Beratung wird eine sozialverträgliche Kostenbeteiligung erhoben, die sich an Ihrer Einkommens- und Familiensituation orientiert. Gleich beim ersten Termin bespricht Ihr Berater*in mit Ihnen die Höhe Ihres individuellen Beitrags. Ihre individuelle finanzielle Situation wird berücksichtigt.

Ist auch Onlineberatung möglich?
Leider können wir Ihnen bis jetzt noch keine Onlineberatung anbieten.

Warum müssen sich Hilfesuchende bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung an den Beratungskosten beteiligen und bei der Erziehungsberatung nicht?
Der Staat muss Erziehungsberatung zur Verfügung stellen, da diese eine staatliche Leistungspflicht ist. Ehe- und Lebensberatung ist dagegen eine freiwillige Leistung, die von der Kirche, vom Staat und anderen Zuschussgebern teilweise finanziert wird. Deshalb sind wir auf Ihre Kostenbeteiligung angewiesen.